Paris. Lebenskunst und Lebenslust. Encore une fois.

Was ist es, das diese Sehnsucht hervorruft?
Es ist der Geruch, der einem in die Nase steigt, wenn man die Metro betritt und wenn man sie verlässt. Es ist die Luft, die einem schmeichelnd um die Nase weht und das Innerste mit einem Geruchspoême verwöhnt. Es ist das Licht, das auf alte Fassaden scheint und sie [...]

Die Welt ist eigentlich ein großer Topf Kräuterquark in dem sich Quark, Pfeffer, Salz und Lauch mit menschlicher Arroganz, Dummheit und Überheblichkeit zu einem Geschmackskonglomerat vermischen und einen beißenden Nachgeschmack hinterlassen. Mahlzeit!

Was ist es, das diese Sehnsucht hervorruft?

Es ist der Geruch, der einem in die Nase steigt, wenn man die Metro betritt und wenn man sie verlässt. Es ist die Luft, die einem schmeichelnd um die Nase weht und das Innerste mit einem Geruchspoême verwöhnt. Es ist das Licht, das auf alte Fassaden scheint und sie mit Leben füllt. Es ist das Trottoir, welches tausende Geschichten erzählen würde, wenn es denn nur reden könnte. Es ist die Wohltat für alle Sinne, das Rauschen im Körper, inspiriert von Hektik und Harmonie, von Sanftheit und Schnelligkeit. Es ist das Gefühl, alles rund um einen herum zu kennen und dann doch dem Fremden gegenüber zu stehen.  Es ist die unglaubliche Ferne, die die Augen erholen lässt und die Nähe, die der Geborgenheit schmeichelt. Es ist die Lautstärke des  unbändigen Lebens und die Stille des rastlosen Rückzugs. Es ist die Kunst zu leben. Paris.

Verstehen muss das nicht jeder. Aber jeder könnte es, wenn er doch nur wolle.

Verfallene Großstadtpoesie

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