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	<title>antennenmuetze.de&#187; antennenmuetze.de &#8211; Bitte klicken Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!</title>
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		<title>Die F-Leselinie</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[F-Leselinie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute machte ich mit dem Ph&#228;nomen der F-Leselinie Bekanntschaft. Dieses besagt n&#228;mlich, dass auch das Lesen eines digitalen Textes wie das Abscannen der Google-Suchergebnisse funktioniert. Eyetracking-Studien beweisen das.
Will sagen: das Lesemuster folgt einem gro&#223;en F.
Das Auge konzentriert sich auf den linken Seitenrand des Textes, die obere Zeile (oder &#220;berschrift) wird angeblich 2x horizontal gescannt, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute machte ich mit dem Ph&#228;nomen der F-Leselinie Bekanntschaft. Dieses besagt n&#228;mlich, dass auch das Lesen eines digitalen Textes wie das Abscannen der Google-Suchergebnisse funktioniert. Eyetracking-Studien beweisen das.</p>
<p>Will sagen: das Lesemuster folgt einem gro&#223;en F.<br />
Das Auge konzentriert sich auf den linken Seitenrand des Textes, die obere Zeile (oder &#220;berschrift) wird angeblich 2x horizontal gescannt, dann macht das Auge eine vertikale Linie, bewegt sich zwischendurch noch einmal horizontal, um unbewusst den Mittelstrich des F zu machen. Fertig. Der Leser wei&#223; jetzt ganz genau, ob der Text f&#252;r ihn interessant ist, oder ob er bequem wegklicken kann.</p>
<p>Ein gern gelesener Augen- und Hirnschmeichler im Netz s&#228;he also so aus:<br />
<strong><br />
Information, Information! Information! Information!<br />
Information, Information, Information, Information.</strong></p>
<p><strong>Information. Information. Information.</strong> <strong>Information.</strong> <em>Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig.</em><br />
<strong>Information. Information. Immer noch Information.</strong> <em>Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig.</em><br />
<strong>Information</strong>. <em>Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig.<br />
</em> <strong>Information.</strong> <em>Unwichtiger M&#252;ll. Kannste wegklicken. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig.</em><br />
<strong>Information.</strong> <em>Laaaaaangweilig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Laaaaaaaangweilig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. Unwichtig. . Unwichtig. Buuuuh.  So ein M&#252;ll. Unwichtig. Unwichtig. Laaaaangweilig. Kannst wegklicken. Buuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhhh.</em></p>
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		<title>In the mood for a better mood?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sometimes days just don´t have moments that can cheer you up, that can put a smile on your face. Those days make you wanna stay in bed pulling your blanket over your head for becoming invisible to the world.
Do you know those days? If not, you´re damn lucky, dude.
In those moments you need something that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sometimes days just don´t have moments that can cheer you up, that can put a smile on your face. Those days make you wanna stay in bed pulling your blanket over your head for becoming invisible to the world.</p>
<p>Do you know those days? If not, you´re damn lucky, dude.</p>
<p>In those moments you need something that makes you happy, that makes you spread your thoughts, feeling the warmth and beauty of single moments and get rid of bad vibes.</p>
<p>Tacky, huh? So let´s keep going:</p>
<p>Are you in the mood for a better mood? Then watch that video. Ok, lip dubs are kinda &#8220;two thousand and nine&#8221; but this one made by a bunch of Montreal students is lovely even though that songs is annoying.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-zcOFN_VBVo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-zcOFN_VBVo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Von Fallmanagern und geballter Kompetenz</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[arbeitsamt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Traurig]]></category>
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		<description><![CDATA[Hartz 4. Missbrauch. Faulheit. Sozialschmarotzer. Systemkriminelle. – Die Liste der Keywords der derzeitigen Hartz 4-Debatten k&#246;nnte ewig so fortgesetzt werden. Klar, denn kaum wird das Geld knapp, muss geschaut werden, wo unn&#246;tig Geld verbraten wird. Sozialmissbrauch muss bek&#228;mpft werden und deshalb werden sie genau unter die Lupe genommen: die Hartz 4-Empf&#228;nger. Bekommen sie zu viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hartz 4. Missbrauch. Faulheit. Sozialschmarotzer. Systemkriminelle. – Die Liste der Keywords der derzeitigen Hartz 4-Debatten k&#246;nnte ewig so fortgesetzt werden. Klar, denn kaum wird das Geld knapp, muss geschaut werden, wo unn&#246;tig Geld verbraten wird. Sozialmissbrauch muss bek&#228;mpft werden und deshalb werden sie genau unter die Lupe genommen: die Hartz 4-Empf&#228;nger. Bekommen sie zu viel Geld? Stehen Hartz-4ler mit einem Minijob besser da als Vollzeitarbeiter? Regt das System zum Missbrauch an? Sind 1-Euro-Jobs zumutbar?</p>
<p>Viel wird lamentiert &#252;ber Missbrauch, Regels&#228;tze, das Existenzminimum und die Pflichten der ALG I- und II-Empf&#228;nger. Doch wer redet eigentlich &#252;ber die Pflichten der Agentur f&#252;r Arbeit? Sollte diese zusammen mit ihrer Blutsschwester Arge nicht eigentlich auch im Mittelpunkt der Diskussion stehen? Kommen beide ihren auferlegten Pflichten eigentlich nach? Lenkt die Hartz-4-Diskussion nicht eigentlich vielmehr von grundlegenderen Problemen ab?</p>
<p>Fakt ist: mit der Agentur f&#252;r Arbeit und der Arge hat man sich ein System geschaffen, welches durchaus hilfreich bei Jobvermittlung sein k&#246;nnte, doch mehr und mehr hat man das Gef&#252;hl, dass sich die Institutionen sich selbst im Wege stehen.</p>
<p>Fragen, die ich mir bisher gestellt habe und auch nach einem mehrmaligen konspirativen In-Mich-Gehen keine Antwort erhalten habe: eine Gedankensammlung am real existierenden Beispiel.</p>
<h3>1. Wieso braucht man Fallmanager, die Daten f&#252;r den Arbeitssuchenden in die Datenbank der neuen, viel umworbenen Jobb&#246;rse der Arbeitsagentur eintippen?</h3>
<p><strong><em>Hintergrund zur Frage</em></strong><br />
Er steht an: der Termin, in dem es um Vermittlungsangelegenheiten gehen soll. Vorher wurde postalisch der Lebenslauf inklusive Anschreiben und Zeugnissen samt einem ausgef&#252;llten Formular mit pers&#246;nlichen Angaben an den Fallmanager geschickt. Beim Termin wird klar: der Fallmanager hat lediglich die Daten in die Jobb&#246;rse eingegeben und erkl&#228;rt dem Bewerber jetzt die Benutzung. Das h&#228;tte der Bewerber auch selbst tun k&#246;nnen. Das Gespr&#228;ch hat eine Stunde gedauert. Dem Fallmanager m&#252;ssen teilweise W&#246;rter buchstabiert werden, da sonst Rechtschreibfehler im &#246;ffentlichen Bewerberprofil auftauchen w&#252;rden. Die geballte Kompetenz l&#228;sst den Bewerber von Minute zu Minute err&#246;ten. Er rutscht peinlich ber&#252;hrt auf seinem Stuhl herum und antwortet freundlich, damit die verlorene Zeit herumgeht.</p>
<h3>2. Wieso kennt der Fallmanager sich nicht mit Einsatzm&#246;glichkeiten des Bewerbers aus, wenn er doch den „Fall managen“ soll?</h3>
<p><em><strong>Hintergrund zur Frage</strong></em><br />
Beim Bewerber handelt es sich um einen Akademiker, genauer gesagt um einen Geisteswissenschaftler. Bekannterma&#223;en ist es schwierig diesem Hochschulabschluss einen konkreten Beruf zuzuordnen, da er mehr oder weniger in vielen T&#228;tigkeitsfeldern einsetzbar w&#228;re. Der Fallmanager muss sich den Studiengang erst erkl&#228;ren lassen, kann dem Bewerber in keiner Weise beratend zu Seite stehen und tippt dann wahllos und unwissend Daten in das Profil ein. Alles was &#252;ber die Vorgaben der Datenbank semantisch hinausgeht, kann nicht erfasst werden. Ein Blick &#252;ber den „Tellerrand“ ist mit dem Profil der Jobb&#246;rse f&#252;r einen Akademiker &#252;berhaupt nicht m&#246;glich und spiegelt in keiner Weise die Einsatzm&#246;glichkeiten wider. Er wird in seiner Vermittlung eingeschr&#228;nkt. Erfolgschance null. Sinnlosigkeit macht sie wieder breit. Wieso werden Fallmanager nicht entsprechend weitergebildet und &#252;ber neue Berufe, neue Ausbildungen und Studieng&#228;nge nicht ausreichend geschult? Oder werden sie das? Warum scheinen sie sich mit allem, was nicht Krankenschwester oder Zahnarzthelfer ist, nicht auszukennen?</p>
<h3>3. Wieso achtet die Bundesagentur f&#252;r Arbeit nicht auf die Qualit&#228;t der Unternehmen, welche die Jobb&#246;rse nutzen und die Daten der Bewerber einsehen?</h3>
<p><em><strong>Hintergrund zur Frage</strong></em><br />
Die Jobb&#246;rse ist voll. Tausende Jobangebote, tausende Firmen, die das komplette „Leben“ der Bewerber einsehen und mit ihnen in Kontakt treten k&#246;nnen. Viele davon scheinen schwarze Schafe zu sein. Nach Fertigstellung des Profils fragt der Fallmanager, ob das Profil nun online gestellt werden soll oder nicht. Die Frage ist relativ sinnlos, denn nicht online gestellt, wird keiner auf das Profil zu greifen k&#246;nnen und die Vermittlung k&#246;nnte nicht geschehen. Der Bewerber hat also keine andere Wahl. Weiterhin wird gefragt, ob Unternehmen auch telefonischen Kontakt mit ihm aufnehmen k&#246;nnen. Er sagt ja. Er kennt die Konsequenzen nicht und wird sich sp&#228;ter &#228;rgern. Mit einem Klick vom Fallmanager erscheinen auch die ersten Jobangebote. Die Frage: „Was w&#252;rde Sie denn interessieren?“ wird mit „Na, ich nehm doch gleich mal das Erste da!“ beantwortet. Der Fallmanager w&#252;rgt ab: „Also nein, das ist eine Personalvermittlung. Da brauchen Sie einen Vermittlungsgutschein. Den kriegen Sie aber erst nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit.“ Randnotiz: die ersten 30 Suchergebnisse bestehen fast ausnahmslos aus Personalvermittlungen. Sinnlosigkeit par Excellenze. Und worauf nun bewerben?<br />
Zum Fakt der telefonischen Kontaktaufnahme: seitdem das Profil samt Kontaktdaten ver&#246;ffentlicht wurde, erh&#228;lt der Bewerber regelm&#228;&#223;ig l&#228;stige Anrufe von privaten Versicherungsagenturen oder Verm&#246;gensberatungen, um ihn f&#252;r diverse Vertreterjobs anzuwerben. Er ist sehr genervt, vor allem weil der das Gef&#252;hl hat, dass seine gesamten Daten jedem x-beliebigen, nicht auf Seriosit&#228;t gepr&#252;ften „Unternehmen“ zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<h3>4. Hat die Afa heimlich einen Geldschrank in dem Geld f&#252;r Papierm&#252;ll gehortet wird?</h3>
<p><em><strong>Hintergrund zur Frage</strong></em><br />
Seit der Arbeitssuchendmeldung hat der Bewerber einen hohen Stapel an Papieren, Formularen – oft in 3- und 4facher Ausfertigung doppelt und dreifach erhalten. Mit seinem Besucherausweisen kann er jetzt das Zimmer tapezieren, welches er extra anbauen muss, um die Schriftst&#252;cke der Afa zu lagern. Papierm&#252;ll, der in Form von Geld an anderen Stellen besser eingesetzt w&#228;re, oder?</p>
<p>Wie ist das denn nun mit den Pflichten der Arbeitsagentur? Werden diese von der Geldverbrennungsmaschine selbst &#252;berhaupt erf&#252;llt? Tut ein Mitarbeiterapparat, von dem anscheinend nicht alle Angestellten Ahnung von ihrer T&#228;tigkeit haben, in diesem ohnehin schon &#252;berlasteten finanziellen Desaster Not? Hilft eine derartig wasserkopf&#228;hnliche Verwaltung zur Selbstverwaltung, die un&#252;berwacht und nicht zeitgem&#228;&#223; scheint, dem Arbeitsmarkt &#252;berhaupt?</p>
<h3>Fazit?</h3>
<p><em><strong>Fragen &#252;ber Fragen, die nicht beantwortet werden k&#246;nnen.</strong></em></p>
<p>Der Bewerber, frustriert und genervt, wird sp&#228;ter einen Job annehmen. Diesen Job wird er nicht m&#246;gen und sich weiterhin bewerben um sich ansatzweise seinem eigentlichen Berufsfeld zu n&#228;hern. Sein einzig erkl&#228;rtes Ziel ist es: erstmal weg aus den F&#228;ngen der geballten Kompetenz namens Bundesagentur f&#252;r Arbeit.<br />
<strong>Das Fazit gibt gleichzeitig eine Antwort auf alle oben gestellten Fragen: Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit kann nun sagen: mission accomplished. Ein Arbeitssuchender weniger in ihrer Statistik. Die Zahlen stimmen.</strong></p>
<p><strong>Bravo und Chapeau!</strong></p>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 13:19:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Peinlichkeiten gibt es ja im Fernsehen viele. Das Wort &#8220;Fremdsch&#228;men&#8221; werde ich bewusst nicht in diesem Zusammenhang verwenden, da das Wort einfach &#8220;so 2009&#8243; ist. Und das folgende Besch&#228;mnis ereignete sich bereits in diesem Jahr.
Der Semperopernball in Dresden. An und f&#252;r sich ein wundersch&#246;nes Ereignis, in einer wundersch&#246;nen Kulisse, mit wundersch&#246;n gekleideten Menschen in einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peinlichkeiten gibt es ja im Fernsehen viele. Das Wort &#8220;Fremdsch&#228;men&#8221; werde ich bewusst nicht in diesem Zusammenhang verwenden, da das Wort einfach &#8220;so 2009&#8243; ist. Und das folgende Besch&#228;mnis ereignete sich bereits in diesem Jahr.</p>
<p>Der Semperopernball in Dresden. An und f&#252;r sich ein wundersch&#246;nes Ereignis, in einer wundersch&#246;nen Kulisse, mit wundersch&#246;n gekleideten Menschen in einer wundersch&#246;nen Stadt.</p>
<p>Warum l&#228;sst man ein solches Ereignis aber zu einem Gruselkabinett mutieren, in dem &#252;berbezahlte Z-Prominente unf&#228;hig sind, Reden fehlerfrei zu halten und Preise zu &#252;bergeben? War Frau von Faber Castell auf dem Klo, als man erw&#228;hnte, dass sie sich auf dem SemperOPERNball befindet und nicht auf dem Sempernball? Und warum so eine Scheu, einen Preis an &#8220;Miss Facelift but &#8220;she had nothing done&#8221;- aka Latoya Jackson zu &#252;berreichen?</p>
<p>Der H&#246;hepunkt dieses bizarren Finales bildet allerdings nicht die millionenschwere Schwerstoperierte, sondern die deutsche Simultan-&#220;bersetzung dazu.</p>
<p>Schon klar, von Frau Jackson wurden mit Sicherheit keine tiefgehenden Worte mit sinnschweren Deutungsmustern erwartet. Doch wer bitte kam auf die Idee, den Hausmeister zu bitten, Frau Jacksons tiefgreifende Rede f&#252;r uns zu &#252;bersetzen?</p>
<p>Peinlich. Dazu l&#228;sst sich nur eines sagen: Und er dachte: &#8220;Alles.&#8221;</p>
<p>Wer nicht wei&#223; wovon ich rede, der lausche gespannt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="470" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/c3cxsBtqcVc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="470" height="300" src="http://www.youtube.com/v/c3cxsBtqcVc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Frucht des Tages</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 11:07:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Selten ist das Angebot bei Globus ein Spiegel meines gelegentlichen Befindens. Doch diesmal traf es ins Schwarze.

Abgesehen vom widerlich falsch angewendeten Apostroph, ist die Avocado nicht nur in Form vom Guacamole schon lange meine Lieblingsfrucht, sondern weil sie auch die sch&#246;nste aller Sorten beherbergt. Danke Natur.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten ist das Angebot bei Globus ein Spiegel meines gelegentlichen Befindens. Doch diesmal traf es ins Schwarze.</p>
<p><span id="more-697"></span></p>
<p>Abgesehen vom widerlich falsch angewendeten Apostroph, ist die Avocado nicht nur in Form vom Guacamole schon lange meine Lieblingsfrucht, sondern weil sie auch die sch&#246;nste aller Sorten beherbergt. Danke Natur.</p>
<p><a href="http://antennenmuetze.de/wp-content/uploads/DSC00041.JPG"><img class="aligncenter size-medium wp-image-698" title="DSC00041" src="http://antennenmuetze.de/wp-content/uploads/DSC00041-300x225.jpg" alt="DSC00041" width="300" height="225" /></a></p>
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		<title>Brain doping. What´s wrong with us?</title>
		<link>http://antennenmuetze.de/archives/680</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 15:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[braindoping]]></category>
		<category><![CDATA[ritalin]]></category>
		<category><![CDATA[weird]]></category>

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		<description><![CDATA[Our society seems to suffer. It seems to suffer from a strange disease that forces people to become faster, more beautiful, better, thinner, richer, more genius, more creative and better than their colleagues, competitors or even than friends.
That´s the reason why people are about to invent many things that will make life easier, faster, better, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Our society seems to suffer. It seems to suffer from a strange disease that forces people to become faster, more beautiful, better, thinner, richer, more genius, more creative and better than their colleagues, competitors or even than friends.</p>
<p>That´s the reason why people are about to invent many things that will make life easier, faster, better, more attractive and more comfortable.</p>
<p>So, we do live in a society that tells us to use technical devices and special nutrition that can help us to become better! So far, so good.</p>
<p>This „better than the others“-behaviour of our achievement-oriented society has created a new trend that makes us improve our body performance: brain doping. Substances like ritaline are supposed to improve the brain performance and to stimulate thinking and concentration processes. Actually, ritaline is a substance that is used to deal with attention disorders and should help people who suffer from attention deficit hyperactivity disorder or from narcolepsy.</p>
<p>Today´s problem: more and more people who don´t suffer from attention disorders are using substances like ritalin for improving concentration processes during examination periods or at work. This aims at being a winner in a competitive economy. People think they will have better chances at work, more opportunities to reach better positions at work. Working more hours than necessary, staying in the office for more than ten hours each day, studying longer and stimulate the memory – that´s what ritaline does to the human body. And that´s exactly what people want or what they think their bosses want them to do.</p>
<p>Media are reporting about that problem, technical literature and trade magazines as well as „healty living“-magazines are showing interviews with ritalin users, are naming advantages and disadvantages of brain doping.</p>
<p>And that´s the point we should mention: everybody is talking about the existance of brain doping but nobody seems to question its existance. Is it normal to live in a society that needs substances to improve the body and brain performance? Isn´t  that sick? Isn´t that scary?</p>
<p>Why are people forced to abuse substances and medication for doing their normal work? What will come next?</p>
<p>What is wrong with us?</p>
<p><strong>Now I need to take an aspirine because I am suffering from a headache. </strong></p>
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		<title>Advertising – a psychological game</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 11:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[I gotta be honest: being at home has its very own advantages. One of them is that you have plenty of time for doing nothing else than just thinking. Ok, one might say that this isn´t a real advantage at all, but sometimes I really do have some brilliant moments.
Staying at the couch, holding the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>I gotta be honest: being at home has its very own advantages. One of them is that you have plenty of time for doing nothing else than just thinking. Ok, one might say that this isn´t a real advantage at all, but sometimes I really do have some brilliant moments.</p>
<p>Staying at the couch, holding the remote in my hand and zapping the hilarious tv channels – one after the other &#8211; is very inspiring. Especially when it comes to tv commercials.</p>
<p><span id="more-672"></span>What came into my mind today is he fact that  I cannot identify with any of those fun loving and trend setting brands that rule your life. Rule? Why do I use this strong term? Pretty easy to explain: aren´t we consumer victims? Aren´t we forced to buy all those things that make life easier, faster, more comfortable? Don´t we long for the moment when we can unpack a technical device that we have  been waiting for: a new computer, a new iPod, a brand new coffee machine. Don´t we feel the need to buy all those things that promise to be fun and trend setting? By watching ads, don´t we think that we truly need all these products for having a complete fulfillment and for having a better life?</p>
<p>Critics might say now: „Well, of course, that´s the aim of advertising. It aims at hidden needs of consumers – it is supposed to create this feeling deep inside all consumers. The key to resistance is to be aware of this fact and to ignore this hidden commercial messages. Intelligent people are able to resist to that fierce consumption hype by being aware of all those psychological mind games developed by highly qualified brand communicators and marketers.“</p>
<p>Honestly, this is not easy at all. Unfortunately, marketers are well trained and educated people that can work effectively by using psychological effects reaching everything inside a consumer – whether he is aware of it or not. Even the fact of trying to ignore ads is a way of dealing with the ad or with the product. And that is exactly what advertising is about: dealing with it, judging products and brands, identifying with it or not, having an opinion of it, discussing it. The result: the product or the brand is a well discussed issue, it´s becoming popular and well known – no matter whether the product is good or bad. That´s public relations.</p>
<p><strong>And even the fact that I made up my mind with a brand building and product marketing shows that marketers did a good job. They made me think about some products and they can be sure that those will stay in my mind for quite a long time. Congrats.</strong></p>
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		<title>Mauerfallgewinn</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir feiern den Fall der Mauer. Das Fernsehprogramm langweilt nun schon seit Wochen mit Reportagen und Dokus, in denen s&#228;chsisch sprechende, in „bleached Jeans“ gestopfte Ossis an den T&#252;ren ungarischer Botschaften h&#228;mmern, um endlich die gesehnte Freiheit zu erreichen. Shows, in denen die Andrea Kiewels, die Katharina Witts und die Sebastian Krumbiegels dieser Welt ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir feiern den Fall der Mauer. Das Fernsehprogramm langweilt nun schon seit Wochen mit Reportagen und Dokus, in denen s&#228;chsisch sprechende, in „bleached Jeans“ gestopfte Ossis an den T&#252;ren ungarischer Botschaften h&#228;mmern, um endlich die gesehnte Freiheit zu erreichen. Shows, in denen die Andrea Kiewels, die Katharina Witts und die Sebastian Krumbiegels dieser Welt ihre „unglaublichen“ Mauererlebnisse schildern, zerren an den Nerven eines jeden normal begabten Menschen. Doch was hat uns der Mauerfall eigentlich neben Urlauben, iPhones und hohen Nebenkostenabrechnungen so gebracht? Eines ist mir sofort aufgefallen: Das Privatfernsehen &#8211; ein TV-Programm von unb&#228;ndiger Vielfalt.</p>
<p><span id="more-517"></span>Unschlagbar ist der Nachmittag auf den privaten Urgesteinen. RTL, Pro7 und Sat1 zeigen uns unser Deutschland. Bildet man damit tats&#228;chlich den Ist-Stand ab oder passt man sich an die Mehrheit der Zuschauer an? Kaum eine Uhrzeit bietet mehr an Schimpfw&#246;rtern, modischen Unausgeglichenheiten, figurlichen Faux-pas, sozialen Schmarotzereien und an Verunglimpfungen unserer gemeinsamen, wundersch&#246;nen Sprache.</p>
<h3>Deutschkurs f&#252;r Fortgeschrittene auf RTL – „Wir sind das Volk“</h3>
<p><em>„Halt die Fresse. Ich han kei Lust auf Stress“</em> t&#246;nt es vom 16-j&#228;hrigen Kurt. Kurt hat fettige Haare, eine Adipositas-Mutter, einen Vater ohne Z&#228;hne und wohnt in einem Messie-Haus irgendwo im Saarland. Die gesamte Familie zeichnet sich durch einen extrem niedrigen Intelligenzquotienten mit kombinierter Schwachsinnigkeit aus. Kurt war mal Hauptsch&#252;ler, doch er geht schon seit Jahren nicht mehr zur Schule. Er sitzt immer im Wohnzimmer und spielt WoW. Das kann er nicht in seinem Zimmer  im Obergeschoss tun, weil das „Internet nicht bis oben reicht“. Jeden Tag geht die Familie zur „Kirner Tafel“ um sich mit Lebensmittel, oder auch mit „Dreckszeug“, wie Kurt es liebevoll nennt, einzudecken. Weil das Haus schon voll gekramt ist, isst die Familie im Hof. Es gibt manchmal Br&#246;tchen mit K&#228;se oder Schinken. Kurt findet das alles doof und vergr&#228;bt sich in seinem Messie-Zimmer. Da kann ihn seine Adipositas-Mutter nicht nerven, weil es f&#252;r sie zu umst&#228;ndlich ist, auf allen Vieren die Treppe hochzukriechen. Wenn der Vater spricht, muss ein Untertitel eingeblendet werden. <em>&#8220;Wir m&#252;ssem den Kurt sein Zimmer entr&#252;mpeln tun, damit der Platz zum Schaffe hat und aus ihn mal sp&#228;ter was wird“</em>, sagt die Adipositas-Mutter zum Reporter.  Sch&#246;n f&#252;r Kurt.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-518 alignleft" title="tv" src="http://clairdeluneblog.files.wordpress.com/2009/11/tv.jpg?w=300" alt="tv" width="210" height="141" /></p>
<h3>D&#246;ner, Dummheit und Dramatik auf Pro7 „Wir sind das Volk“</h3>
<p>Manuela ist Hausfrau und liebt ihre Hunde. <em>„Komm bei die Mutti“</em> ruft sie einem schwarzen, zotteligen Etwas zu und k&#252;sst den Hund aufs Maul. Manuela hat eine Blumenkohl-Frisur und kombiniert eine Fitness-Hose mit Absatzschuhen und einem Kapuzenpullover. Sie wohnt in einer Plattenbauwohnung irgendwo im Ruhrpott und findet Airbrush-Bilder an den W&#228;nden schick. Manuela hat eine Tochter. Nadine. Die ist 20, im Kopf aber irgendwie wie 10, von der Figur her aber wie 40. Macht im Durchschnitt also 35. Die Tochter hat Schwimmringe, die sie jeden Tag mit D&#246;ner oder Pommes f&#252;ttert. Ihre Lieblingsbesch&#228;ftigung ist Bummeln gehen, essen und SMS schreiben. Das stellt eine gro&#223;e Herausforderung dar, denn mit den aufgeklebten k&#252;nstlichen Fingern&#228;geln wird das Ganze zu einem schwierigen Unterfangen. Ihre gr&#246;&#223;te Sorge ist zurzeit die Suche nach einem geeigneten Sexualpartner.</p>
<h3>Richter, Ratschlag und eRotik  in Sat1 „Wir sind das Volk“</h3>
<p>Eine Richterin mit roten Haaren, eine gelangweilte Hausfrau, die ihr Leben mit der Arbeit an einer Erotik-Hotline finanziert und ein um einen Sohn betrogener Ex-Liebhaber.  Alle diese Personen und noch viel mehr davon befinden sich in einem Raum. Die Hausfrau schreit im K&#246;lner Dialekt, die Richterin richtet, der Ex-Liebhaber jammert. Es geht um Unterhalt, Hartz4 und das Jugendamt. Die Hausfrau fr&#246;nt ihrem „Beruf“ w&#228;hrend sie die Spaghetti f&#252;r den Sohn kocht und telefoniert dabei mit einem Kunden. Sie r&#252;hrt die Pasta und salzt das Wasser w&#228;hrend sie f&#252;r Peter <em>*Name von der Redaktion ge&#228;ndert* </em>in den Telefonh&#246;rer st&#246;hnt. <em>„Isch bin ein jeiles St&#252;ck und ich will dat du mir alles jibst, was du hast“. </em>Dabei zuppelt sie ihren Freizeitanzug zurecht, den Peter jedoch f&#252;r ein hei&#223;es Negligé h&#228;lt.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-521 alignright" title="Berlin Wall" src="http://clairdeluneblog.files.wordpress.com/2009/11/berlin-wall.jpg?w=300" alt="Berlin Wall" width="210" height="158" />Nun stellt sich mir die Frage: f&#252;r wen wird dieses Programm eigentlich gemacht? F&#252;r alle zu Hause sitzenden Hartz4-Empf&#228;nger? Will man den Menschen einen Spiegel vor die Augen halten mit dem Warnhinweis <em>„Pass auf, dass du nicht auch so endest“ </em>oder will man sich den Menschen besser f&#252;hlen lassen <em>„Sei froh, dass du nicht auch so bist“? </em>Ein durchschnittlich denkender Mensch mit einem normalen Bildungsgrad wird nach sp&#228;testens 2 Minuten den Sender wechseln. Ein unterdurchschnittlich denkender Mensch langweilt sich nach sp&#228;testens 2 Minuten, weil sein Leben selber eine Doku dieser Art ist. Wer soll sich also diesen Schund anschauen? Was wollen uns die Macher damit sagen?</p>
<p><strong>Ist das Deutschland? „Sind wir das Volk“?</strong></p>
<p><strong>Wenn ja, dann Gute Nacht und Danke daf&#252;r, Mauerfall.</strong></p>
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		<title>Eigene Meinung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Demokratie ist der Mensch frei, kann tun und lassen was er will, solange es legal ist, er kann der Religion seiner Wahl  folgen, er kann w&#228;hlen was er will und er hat ein Recht auf Meinungsfreiheit. Und damit man sich seine eigene Meinung auch frei bilden kann, muss man die M&#246;glichkeit zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Demokratie ist der Mensch frei, kann tun und lassen was er will, solange es legal ist, er kann der Religion seiner Wahl  folgen, er kann w&#228;hlen was er will und er hat ein Recht auf Meinungsfreiheit. Und damit man sich seine eigene Meinung auch frei bilden kann, muss man die M&#246;glichkeit zur Meinungsbildung haben. Freie Meinungsbildung? Gibt es so etwas &#252;berhaupt?</p>
<p>Im Fernsehen und H&#246;rfunk bietet dabei der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk die M&#246;glichkeit der freien Meinungsbildung – im Idealfall zumindest.</p>
<p>Doch wie ist es im Internet? Wie in allen Medien steht hier nat&#252;rlich das Agenda Setting ganz weit oben.  Ganz grob gesagt, beschreibt das Agenda Setting das Setzen von Themen durch Massenmedien.  In kommunikationswissenschaftlicher Betrachtungsweise bilden dabei der Agenda Setting  Approach und die Schweigespirale eine wichtige Diskussionsgrundlage f&#252;r Medienwirkungsforschung.</p>
<p><strong>Doch wer ma&#223;t sich eigentlich an, ein Agenda Setter, ein Agenda Cutter oder ein Gatekeeper im Netz zu sein?</strong> Vor allem in Netz sind Blogs die neuen Meinungsf&#252;hrer – sagt man zumindest.  Sie schreiben &#252;ber sich selbst, &#252;ber andere. Sie decken auf, manche denunzieren, manche nehmen in Schutz. Einige betreiben Lobbyarbeit, einige versuchen auch einfach nur einen hohen PageRank zu erzielen um dann von Werbeeinahmen zu leben.</p>
<p>Wie kann man als Internetnutzer aus diesem Blog-Wirrwarr erkennen, welche Absichten hinter dem Geschriebenen stehen. Ist die Meldung wirklich eine Meldung oder ist der Blogeintrag weniger wichtig als das eigentliche „Popstar-Gef&#252;hl“ des Bloggers? <strong>Blogstar statt Popstar?</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-510 alignleft" title="publicopinion" src="http://clairdeluneblog.files.wordpress.com/2009/11/publicopinion.jpg?w=299" alt="publicopinion" width="299" height="200" /></p>
<p>Wer sagt eigentlich was wichtig ist? Wie geht es, dass man mit kleinen geschriebenen Geschichtchen bestimmen kann, wor&#252;ber man heute zu reden hat? Wer kontrolliert das Geschriebene auf Wahrheit? Ist es nicht eigentlich ein Kinderspiel, ganze Existenzen mit einem Artikel zu gef&#228;hrden, Rufmord zu begehen oder Unwahrheiten zu verbreiten?</p>
<p><strong>Alle reden vom Datenklau im Internet. Alle verfluchen Social Communities und pr&#252;fen ihre technische Versiertheit auf Herz und Nieren. Doch wer pr&#252;ft Hobby-Autoren und deren vermeintliche Leidenschaft, Ungereimtheiten und Schlammgeschichten aufzudecken um m&#246;glichst viele Klicks auf ihre Seite zu bekommen und m&#246;glichst weit oben in den Deutschen Blogcharts zu stehen?</strong></p>
<p>Oder ist der Mensch am Ende selbst Schuld, wenn er allen Blogeintr&#228;gen unkritisch folgt, nur weil es eben gerade ganz bequem ist? Der BILD-Zeitung glaubt man doch „offiziell“ auch nichts mehr. Warum also so unkritisch sein mit Blogstar &amp; Co.? Ist der Mensch zu faul, alles kritisch zu hinterfragen. Ist es doch so unheimlich bequem, die Meinung vorgefertigt im Feedreader pr&#228;sentiert zu bekommen. Schlie&#223;lich teilt man die dann auch mit ganz vielen und muss sich keinen unliebsamen Diskussionen stellen. Immerhin kann der Kopf auch schon einmal ganz sch&#246;n rauchen, wenn man beginnen w&#252;rde, sich mit allen Dingen, die man liest auseinander zu setzen. Das nervt, macht Arbeit und Hirndreck.  Brauchen wir also Gatekeeper, weil wir uns sonst im Newsdschungel zwischen allen News-Lianen und Headline-B&#252;schen verlaufen w&#252;rden? W&#228;ren wir leer, wenn uns nicht immer jemand sagen w&#252;rde, was gerade wichtig ist?</p>
<p>Mit dem Web 2.0-Zeitalter, welches zunehmend Authentizit&#228;t durch Hobby-Journalisten mit Dilettantismus und Selbstdarstellung zu verwechseln scheint, hat sich die Notwendigkeit einer neuen Art von Medienkompetenz herausgebildet. Dass man seine Daten nicht &#246;ffentlich im Netz zur Schau stellen soll und dass man fremdartige Anh&#228;nge in E-Mails nicht bedenkenlos &#246;ffnen soll, das hat sich wohl nun jedem vermittelt. Doch ist auch jedem klar, dass die Selektion des Geschriebenem im Netz mindestens genauso wichtig und pers&#246;nlichkeitssch&#252;tzend ist? Nein, denn das ist neu und sollte in Zukunft Bestandteil medienwissenschaftlicher Betrachtungen auch an Universit&#228;ten und Fachhochschulen sein.</p>
<p>Und wie es jetzt eben richtig w&#228;re: auch dieser Artikel sollte wahrscheinlich auf seine Richtigkeit &#252;berpr&#252;ft werden – denn wer wei&#223; eigentlich, warum ich das geschrieben habe?</p>
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		<title>Sweden beats it.</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 21:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon unglaublich was der Tod bewirken kann. In einer Zeit, in der man sich eigentlich st&#228;ndig damit auseinander setzen muss, dass alles ein Ende hat, ist es auch immer wieder einmal sch&#246;n, wie unterschiedlich Menschen anderen Menschen gedenken.

Gut, im Falle Jackson ist es nicht weit hergeholt, dass das Ganze &#252;ber die Musik passiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pDRRkYF3jzc"></a>Es ist schon unglaublich was der Tod bewirken kann. In einer Zeit, in der man sich eigentlich st&#228;ndig damit auseinander setzen muss, dass alles ein Ende hat, ist es auch immer wieder einmal sch&#246;n, wie unterschiedlich Menschen anderen Menschen gedenken.</p>
<p><span id="more-492"></span></p>
<p>Gut, im Falle Jackson ist es nicht weit hergeholt, dass das Ganze &#252;ber die Musik passiert. Dennoch ist es irgendwie sch&#246;n, wie nah Menschen dann wieder mal aneinander r&#252;cken und zusammen etwas teilen k&#246;nnen.<br />
Das haben jetzt schwedische Jacko-Fans getan und einfach mal „Beat it“ geflashmobbt.<br />
Watch and lean back:</p>
<p><object width="470" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pDRRkYF3jzc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pDRRkYF3jzc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="470" height="300"></embed></object></p>
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